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Amerikanisches Leben in Augsburg - Tagung und Ausstellung 2012

Vom 15. bis zum 17. März 2012 führte die Universität Augsburg eine wissenschaftliche Tagung unter dem Thema "Amerika in Augsburg - Aneignungen und globale Verflechtungen in einer Stadt" durch. Maßgebend beteiligt waren das Institut für Europäische Kulturgeschichte, der Lehrstuhl für die Geschichte des europäisch-transatlantischen Kulturraumes sowie der Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Philipp Gassert, Prof. Dr. Günther Kronenbitter und Prof. Dr. Wolfgang E.J. Weber. Die Schirmherrschaft übernahm der Oberbürgermeister der Stadt Augsburg, Dr. Kurt Gribl.

 

Als Ergänzung der in sieben Sektionen unterteilten Vortragsreihe erstellten Mitarbeiter und Studierende des Faches Geschichte eine Begleitausstellung im Foyer der neuen Augsburger Stadtbücherei. Auf 15 Themenstationen wurde mit eindrucksvollen Bilddokumenten und dazugehörenden Begleittexten die amerikanische Präsenz seit Kriegsende in all seinen Facetten exemplarisch dargestellt. Amerika in Augsburg e.V. unterstützte die Vorbereitungen mit Bildmaterial und besuchte mit einigen Mitgliedern verschiedene Tagungsvorträge. Die Ausstellung wurde für vier Wochen angesetzt.

 

Zur Ausstellungseröffnung am Abend des 15. März 2012 kamen u. a.  die Präsidentin der Universität Augsburg, Frau Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel, 2. Bürgermeister Hermann Weber, Alt-Oberbürgermeister Dr. Peter Menacher als Vertreter der Viermetz-Stiftung sowie der amerikanische Generalkonsul in München, Conrad R. Tribble und Frau Prof. Dr. Maria Höhn vom Vassar College New York.

Die am 17. März 2012 veranstaltete Podiumsdiskussion über die künftige Nutzung der "Sheridan-Halle 116" stand unter dem Titel "Das amerikanische Erbe in Augsburg im vergleichenden Kontext", an der auch der Holocaust-Überlebende Max Mannheimer zu Gast war. Weitere Gesprächsteilnehmer waren neben Prof. Philipp Gassert und Frau Prof. Maria Höhn die Direktorin des Berliner Alliiertenmuseums Frau Dr. Gundula Bavendamm, Frau Dr. Gabriele Hammermann, Leiterin der KZ-Gedenkstätte Dachau sowie Senator Helmut Hartmann, Vorstand der Stiftung Jüdisches Kulturmuseum in Augsburg-Schwaben und Dr. Wolfgang Stäbler von der Landesstelle der nichtstaatlichen Museen in Bayern. Wie bei der Ausstellungseröffnung war auch hierzu der Baureferent der Stadt Augsburg, Gerd Merkle anwesend.

Nach Beendigung der Diskussion fand eine Vor-Ort-Begehung des im Sheridan-Gelände angedachten "Friedens-Lernortes" statt. Dieser soll sowohl dem Gedenken der in in den Fahrzeughallen im letzten Kriegsjahr untergebrachten Zwangsarbeiter, wie auch der Demokratisierung in der Zeit der amerikanischen Präsenz von 1945 bis 1998 gerecht werden.

Damit könnte die Initiative des Vereins Amerika in Augsburg e.V. zur nachhaltigen Erinnerung der jahrzehntelangen US-Truppenanwesenheit Verwirklichung finden.

 

                           Prof. Philipp Gassert bei seiner Begrüßungsrede am Eröffnungsabend.

 

Generalkonsul Conrad R. Tribble spricht zur amerikanischen Vergangenheit in Augsburg und plädiert für einen geschichtlich angemessenen Erinnerungsort.

 

                          Vereinsvorstand Georg Feuerer im Gespräch mit Generalkonsul Tribble.

 

                Generalkonsul Tribble im Gedankenaustausch mit den Organisatoren der Ausstellung.

 

Dr. Stefan Paulus (links) referiert mit Tobias Brenner (Mitte) über den städtebaulichen und wirtschaftlichen Impact der US-Zeit.

 

Max Mannheimer (2.v. links) berichtet über sein schicksalshaftes Leben und die Befreiung durch amerikanische Soldaten aus dem Vernichtungslager.

 

                                          "116": Ein Gebäude mit wechselvoller Vergangenheit.

 

Amerika in Augsburg e.V. präsentiert den Besuchern gesammelte Exponate, die an die amerikanische Garnisonszeit erinnern.

 

Vor Ort in Building 116: Prof. Maria Höhn (rechts) im Gespräch mit den Veranstaltungs-Organisatoren der Universität.

 

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